Skip to main content

Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch Wien

Sanft & sicher: Medikamentöser Abbruch in Wien
Einfühlsam begleitet
Medikamentöser Abbruch in Wien

Mifepriston im Detail

Mifepriston wird bereits seit vielen Jahren weltweit eingesetzt und gilt bei sachgerechter Anwendung als sicheres und gut untersuchtes Medikament. Es wirkt gezielt auf die Progesteron-Rezeptoren und unterbricht dadurch die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft. Da die alleinige Einnahme meist noch nicht zum vollständigen Abbruch führt, erfolgt zwei Tage später die Gabe des zweiten Medikaments.

Mögliche Nebenwirkungen

Die meisten Patientinnen vertragen den medikamentösen Abbruch gut. Dennoch kann es zu folgenden Beschwerden kommen:

  • Blutungen, die stärker als bei einer gewöhnlichen Regelblutung sein können, manchmal mit kleineren Blutgerinnseln.
  • Krampfartige Unterleibsschmerzen.
  • Übelkeit, gelegentlich Erbrechen.
  • Durchfall.
  • Kopfschmerzen, Müdigkeit oder ein leichtes Fieber- bzw. Kältegefühl.

Diese Beschwerden klingen in der Regel innerhalb weniger Stunden bis Tage wieder ab. Sollten jedoch ungewöhnlich starke Blutungen auftreten (mehr als zwei durchtränkte Binden pro Stunde über zwei Stunden hinweg), starke Schmerzen bestehen, die sich nicht bessern, oder Fieber über 38 °C auftreten, melden Sie sich bitte umgehend bei uns oder suchen Sie eine medizinische Ambulanz auf.

Wann ein medikamentöser Abbruch nicht möglich ist

In folgenden Fällen kommt diese Methode nicht oder nur nach besonderer ärztlicher Abklärung infrage:

  • Verdacht auf eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter (Eileiterschwangerschaft).
    Bekannte Überempfindlichkeit gegen Mifepriston oder Misoprostol.
    Bestimmte Vorerkrankungen der Nebennieren.
    Schwere, nicht medikamentös eingestellte Asthmaerkrankung.
    Blutgerinnungsstörungen oder die Einnahme blutverdünnender Medikamente.
    Bestimmte seltene Stoffwechselerkrankungen (z. B. Porphyrie).
    Eine liegende Spirale (diese muss zuvor entfernt werden).

Diese Liste ersetzt kein individuelles ärztliches Gespräch. Ob bei Ihnen persönlich alle Voraussetzungen für einen medikamentösen Abbruch gegeben sind, besprechen wir ausführlich bei Ihrem Termin in unserer Ordination.